Beantwortung der BH-Bruck zum Gesprächstermin vom 1.7.2019



Am  21. November 2019 wurden die Fragen der Bürgerinitiative zu den ersten beiden Themenblöcken aus dem Gesprächstermin vom 1.7.2019 wie folgt beantwortet:

Bisher wurden die von der Firma Rohrdorfer an die BH Bruck an der Leitha übermittelten Sprengprotokolle vom Amtssachverständigen für Geologie nach der ÖNORM S9020 beurteilt. Die ÖNORM enthält eine Tabelle, welche die verwendeten Lademengen zum Abstand in Bezug setzt. Diese Tabelle dient dazu ersichtlich zu machen, in welcher Distanz welche Mengen Sprengstoff pro Verzögerungsstufe gezündet werden dürfen, ohne dass Messungen unbedingt erforderlich sind.

Messungen werden regelmäßig von der Firma Rohrdorfer durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Messungen wurden bis dato nach ÖNORM beurteilt. Da die österreichische Rechtsordnung  eigene Verordnungen hat, welche direkt zur Rechtsanwendung kommen, werden zukünftige Messprotokolle nach der Bergbau-Sprengverordnung in Verbindung mit der Sprengarbeitenverordnung geprüft.

Zur Beurteilung der Sprengprotokolle wird der Amtssachverständige für Geologie gemeinsam mit einem Amtssachverständigen für Sprengwesen eine Überprüfung im Steinbruch der Firma Rohrdorfer im Dezember diesen Jahres durchführen.

Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha