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Statement der BI Pfaffenberg zur aktuellen Situation



Die derzeitigen Sprengungen und die damit einhergehenden Erschütterungen und Staubemissionen haben ein noch nie dagewesenes Ausmaß angenommen. Es häufen sich die Bürgerbeschwerden über massive Detonationen und schwere Erdstöße. Die Bürgerinitiative Pfaffenberg hat sich daher in den letzten Monaten nochmals intensiv mit den Sprengungen, deren Messungen und Grenzwerte auseinandergesetzt  und das Gespräch mit der BH-Bruck als Aufsichtsbehörde sowie mit der Stadtgemeinde Hainburg gesucht.

Beantwortung der BH-Bruck zum Gesprächstermin vom 1.7.2019



Am  21. November 2019 wurden die Fragen der Bürgerinitiative zu den ersten beiden Themenblöcken aus dem Gesprächstermin vom 1.7.2019 wie folgt beantwortet: Bisher wurden die von der Firma Rohrdorfer an die BH Bruck an der Leitha übermittelten Sprengprotokolle vom Amtssachverständigen für Geologie nach der ÖNORM S9020 beurteilt. Die ÖNORM enthält eine Tabelle, welche die verwendeten Lademengen zum Abstand in Bezug setzt. Diese Tabelle dient dazu ersichtlich zu machen, in welcher

Die Vereinbarung 1981 und die Feststellungsklage.



Die Vereinbarung aus 1981, abgeschlossen zwischen dem Steinbruchbetreiber und der Gemeinde Hainburg, galt dem Erhalt des Hainburger Grats auf 300m Seehöhe als Schutzzone. Diese damalige Vereinbarung hatte mehrere Effekte, wie zum Bespiel die Freigabe zur Ansiedlung entlang des Pfaffenbergs auf Hainburger Seite. Die Vereinbarung wurde zum Schutz und Absicherung der Bevölkerung auf ewig aufgesetzt und hätte dem Abbau eine vereinbarte Grenze gesetzt.

Sprengungen, Messungen und sonstige Unklarheiten



Wie jeder Betroffene weiß, sprengt der Steinbruch wöchentlich mindestens ein Mal. Je nach Ausbreitung bekommen wir Anrainer die Schockwellen mehr oder weniger stark zu spüren. Auf Drängen der Bürgerinitiative und in Abstimmung mit der Stadtgemeinde Hainburg wurden im letzten Jahr Messungen in diversen Privathäusern durchgeführt, meistens nicht durch die Behörde, sondern direkt durch Mitarbeiter des Steinbruchs selbst. Das heißt, Sprengungen des Steinbruchs wurde vom Steinbruch am Betriebsgelände und parallel in

Sind alle Rodungen genehmigt?



Der Abbau im Steinbruch läuft mit voller Kraft. An den Abbaugrenzen lassen sich immer mehr Veränderungen der Landschaft erkennen. Wo früher Bäume waren, ist heute eine kahle Fläche. Es stellt sich nun die Frage, ob dieser Eingriff in die Natur korrekt abläuft.

Steinbruch macht Ärger!



Nach dem Besuch der Bürgerinitiative in St.Pölten ordnet LH Pröll nun weitere Feinstaubmessungen rund um den CEMEX Steinbruch am Pfaffenberg an.  Bereits in den nächsten Wochen sollen die Meßcontainer installiert werden.

Schichtbetrieb im Steinbruch?



Der BI wurde zugetragen, dass der Steinbruch einen Schichtbetrieb eventuell in Erwägung zieht! Nach Rückfrage der BI über die Gemeinden konnte bisher leider noch keine konkreten Informationen dazu in Erfahrung gebracht werden.